Performance-Feeling auf der neuen TAK

Zum ersten Mal fand die Probe für Klassenzimmergeschichten im Kraftwerk statt! Juhu!

Mit Warmups ging’s los und wir haben unseren Körper in Bewegung gebracht, unsere Stimme erwärmt und den Raum ausgekundschaftet.

In der letzten Probe hatten wir die Aufgabe, ein Interview zu führen und dieses in eine Lecture Performance, also einer Art inszenierten Vortrag umzusetzen. Wir sollten verschiedene künstlerische Mittel finden und die Informationen aus dem Interview verarbeiten. Die Ergebnisse dieser Aufgabe haben wir uns dann angeschaut und damit noch ein wenig weiter experimentiert.

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Im zweiten Teil der Probe haben wir uns Gleichungen zum Thema „Wie bildet man sich eine Meinung?“ ausgedacht. Muss man die Erziehung mit dem Pubertätsfaktor multiplizieren und dann noch den Freundeskreis und Verschwörungstheorien addieren? Oder sind es doch eher die Fakten addiert mit den persönlichen Erfahrungen und davon dann noch die Medien subtrahiert? Wir konnten uns nicht einigen, dennoch war es eine sehr aufschlussreiche und kreative Probe!

Licht ins Dunkel…

Mit Zweierpaaren sind wir in die Probenwoche gestartet. Als Erwärmungsübung standen wir uns gegenüber, haben uns synchron bewegt und gelernt, auf jede noch so kleine Bewegung zu achten.

Dann haben wir unterschiedlichen Materialien getestet und in Zusammenhang mit unserem Thema gestellt: Wie kann man sich aus Tape Art einen Parcours bauen und Schirme zum Leben erwecken? In einer dieser Proben experimentierten wir zum Beispiel auch wieder mit den aus „Licht aus“ allseits bekannten Taschenlampen und haben nach Möglichkeiten gesucht, diese in ein neues Licht zu stellen.

Ein paar schöne Sequenzen sind in dieser Woche entstanden, die wir uns mitgenommen haben und in den nächsten Proben zurechtfeilen werden.

Theaterenergie fließt!

Mit einer kurzen Einführung ins chorische Sprechen begann die „Licht an“-Probe. Wir haben mit Lautstärke und unterschiedliche Tempi herumexperimentiert, im Kanon gesprochen und Flüsterteppiche produziert. „Drei tote Tauben, 127 UmzugsLKWs und 30 Tonnen Bauschutt“ zusammen in so einer großen Gruppe gleichzeitig zu sprechen war eine echte Herausforderung.

Nach der Pause wurde in Gruppen weitergearbeitet. Die Leute in der ersten Gruppe hielten ihre Wünsche für das neue tjg. in einem kurzen Video fest und positionierten sich mit ihrem Körper dazu. In der nächsten Gruppe wurde eine Bewegungsabfolge zum Thema „Licht an“ bzw. „Ankommen“ entwickelt und die letzte Gruppe zeichnete mit Kreide ihre Vorstellungen von „Theaterenergie“ auf den Bühnenboden. Insgesamt war es also eine sehr vollgepackte Probe mit erhellenden Ergebnissen.

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Zum allerersten Mal: Wind

Die Probe begann mit einer Menge Fragen: Was ist eigentlich Theater für die Allerkleinsten und was verändert sich, wenn man für kleine Kinder spielt? Wie kann man Zweijährige begeistern und ihnen ein Thema nahe bringen? Wir freuen uns auf die Antworten, die wir in den folgenden Proben finden werden!

Eine kurze Aufwärmung in Form von Klatschkreis und schon haben wir uns ins Thema gestürzt. Wie kann man Wind mit seinem Körper darstellen? Welche unterschiedlichen Raumlevel und Tempi kann man dabei verwenden? Inspiration haben wir draußen gesucht, doch es war ein bisschen wie verhext: Bei unserer Suche nach Bewegungen wehte nicht mal ein laues Lüftchen! Gegen Ende der Probe hatten wir trotz allem vier sehr unterschiedliche Wind-Choreografien erarbeitet und konnten zufrieden nach Hause gehen.

2. Probenwoche

„Licht aus“ hat sich in den Osterferien zu einer 2. Probenwoche getroffen!

Gleich zu Beginn haben wir uns an die einzelnen Sequenzen gemacht und diese geputzt und festgelegt. Dabei sind wieder einige Muskeln strapaziert, an Jacken wild herum gezogen und das ein oder andere Licht ausgemacht worden.

 

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Selbst das Nieselregenwetter am Anfang der Woche hat uns auch diesmal nicht davon abgehalten, im Schwarm über den Hof zu schwirren. Um so schöner war es dann am Freitag bei Sonnenschein in unseren Ablauf zu gehen, bei dem schon mal ein ein paar Leute aus dem tjg. Zuschauen durften.

 

 

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Wir gehen mit einem guten Gefühl und viel Sonne aus dieser Woche, in der wir so einiges geschafft haben!

fleißiges Proben

Nachdem wir uns wie immer mit dem ganzen Körper Wachgetanzt und -bewegt haben, sind wir diesmal in eine Impulsübung gegangen, die für eine ganz bestimmte Szene Vorlage sein soll. Es wurde gekugelt, weggestoßen und gezogen. Was das zu bedeuten hat, werdet ihr schon bald sehen können.

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Später sind wir dann gemeinsam auf die große Bühne gegangen, wo wir aufpassen mussten, dass uns die SpielerInnen von „Lücken verrücken“ nicht über die Füße stolpern, da diese zu der Zeit parallel ihre Generalprobe hatten. Aber keine Sorge, es ist alles gut gelaufen! Die nächste Woche werden wir nutzen, um im Ensemble und Einzelproben weiter an unserem Stück zu basteln.